Wurzel-Kartoffel-Brot

von Susann Kreihe

Wer liebt ihn nicht, den Duft von frisch gebackenem Brot? Wenn man die Backofentür öffnet und einem der würzige Brotgeruch in die Nase steigt.

Bei uns startet das Jahr mit einem knusprigen und wirklich unkompliziertem Wurzel-Kartoffel-Brot. Außer Mehl, gekochter Kartoffel, Hefe und Wasser braucht ihr nur etwas Salz und etwa Rohrohrzucker.

 

Das Geheimnis

Das Geheimnis des saftigen Brotes ist eine gekochte Kartoffel im Teig. Dazu eine möglichst lange Gehzeit und die hohe Backtemperatur. Diese in Kombination mit reichlich Feuchtigkeit im Backofeninneren führt zu einer unvergleichlichen Kruste. Die Feuchtigkeit kommt aus einer untergestellten ofenfesten Schale mit Wasser, welches sich während des Backens langsam im Backofen ausbreitet.

 

Vollkorn oder nicht

Das Wurzel-Kartoffel-Brot bereite ich aus einer Mischung mit Dinkelmehl und Dinkelvollkornmehl zu. Es eignen sich auch anderen Mischungen oder reine Dinkel- oder auch Weizenmehle. Für Brot und Baguette bevorzuge ich höhere Ausmahlgrade, etwa Type 550 bei Weizen oder Type 630 bei Dinkel.

 

Wieso Wurzel?

Weil der Teig des Wurzelbrotes nach dem ersten Kneten und Gehenlassen nicht noch einmal geknetet oder gefaltet wird, sondern nur auf der bemehlten Fläche (am besten direkt auf dem Backpapier) in sich verdreht wird. So bleibt die enthaltene Luft im Teig und es entsteht die wunderschöne Oberfläche.

 

Und jetzt wünsche ich Euch frohes Nachbacken!

Wenn ihr Lust auf weitere Backrezepte habt, findet ihr hier ein einfaches und schnelles Rezept für einen Rührkuchen ohne Haushaltszucker.

 

Eure Susann

aus der Gerichte Werkstatt

 

 

 

 

 

 

 

 

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