Ich habe ein Magazin gemacht.
Das Gerichte Werkstatt Magazin ist meine neue Möglichkeit, euch noch ein bisschen mehr mit in die Werkstatt zu nehmen. Viermal im Jahr geht es um gutes Essen, Kochbücher, meine Arbeit und die kleinen Dinge, die unseren Alltag schöner machen.
Denn hier passiert sehr viel mehr, als sich in einzelnen Instagram-Posts oder Stories erzählen lässt. Es entstehen Kochbücher und Rezepte, Foodfotos und neue Ideen. Ich probiere aus, verwerfe wieder, entdecke besondere Kochbücher, lerne Neues – und dazwischen gibt es immer wieder diese kleinen Dinge, die gutes Essen und unseren Alltag ein bisschen schöner machen.
All das wollte ich an einem Ort zusammenbringen.
Und weil Kochbücher seit vielen Jahren einen so großen Teil meiner Arbeit ausmachen und ich selbst zu den Menschen gehöre, die Gedrucktes gerne vor sich haben, darin blättern, etwas anstreichen und Seiten immer wieder anschauen, war irgendwann ziemlich klar:
Ich möchte daraus ein Magazin machen.
Ein Magazin statt einfach noch eines Newsletters
Natürlich hätte ich all das auch einfach in einen Newsletter packen können.
Aber ich wollte etwas machen, bei dem man sich vielleicht erst einmal einen Kaffee holt. Etwas, in dem man ein bisschen hängen bleibt, weiterliest und vielleicht später noch einmal zurückblättert.
Ein Magazin eben.
Was dich im Gerichte Werkstatt Magazin erwartet
Gerichte Werkstatt – Das Magazin erscheint ab jetzt viermal im Jahr und nimmt dich mit in meine Welt rund ums Kochen, Kochbücher und gutes Essen.

Gerichte Werkstatt – Das Magazin · Ausgabe 01 · Spätsommer 2026
Dabei soll es nicht nur darum gehen, was gerade neu ist. Ich möchte dir zeigen, wie ein Kochbuch entsteht, welche Gedanken hinter meiner Arbeit stecken und was ich dabei lerne. Ich möchte Rezepte mit dir teilen, besondere Kochbücher vorstellen und die kleinen Dinge festhalten, die für mich Genuss ausmachen.
Denn gutes Essen muss nicht immer groß oder kompliziert sein.
Manchmal ist es ein Gericht, für das man sich ein bisschen Zeit nimmt. Oder ein Tisch voller kleiner Schalen, an dem alle zugreifen. Und es gibt Momente, da reicht ein richtig gutes Brot mit Butter und Schnittlauch.
Das steckt in Ausgabe 01
Die erste Ausgabe erscheint passend zum Spätsommer – und sie beginnt dort, wo ich gerade selbst mittendrin stecke: in der Vorbereitung eines neuen Kochbuchs.
Vier Wochen. 80 Rezepte. 19 Shootingtage.
Ich zeige dir, wie ich so ein großes Foodshooting plane, warum ich nicht einfach bei Rezept Nummer 1 anfange und mich bis Nummer 80 durcharbeite und weshalb ein ausgedruckter Shootingplan für mich trotz aller digitalen Möglichkeiten noch immer eines der wichtigsten Werkzeuge ist. Genau diese Geschichte eröffnet auch das Magazin.
Dazu gibt es eine Portion Werkstattwissen: Ich zeige dir meine einfache Methode, mit der Salat und frische Kräuter im Kühlschrank länger frisch bleiben.
Und natürlich wird auch gekocht.
Drei Rezepte für heute Abend
Für die erste Ausgabe habe ich drei Rezepte aus meinem Kochbuch Green Mezze ausgesucht.
Nicht für ein großes Menü. Sondern für einen Tisch, auf den man einfach ein paar gute Dinge stellt und von allem nimmt, worauf man gerade Lust hat.
Im Magazin findest du:
Kräuter-Karotten-Salat mit Kombucha-Dressing und Buchweizencrunch
Knackig, frisch, kräuterig und mit geröstetem Buchweizen für ordentlich Crunch.
Whipped Feta mit schwarzem Knoblauch und Schnittlauchöl
Cremig aufgeschlagener Feta, würziger schwarzer Knoblauch und grünes Schnittlauchöl – und am besten reichlich Brot dazu.
Mini-Pide mit Spinatfüllung
Kleine, frisch gebackene Pide mit würziger Spinat-Feta-Füllung, die am besten noch warm auf den Tisch kommen.
Zusammen ist das genau die Art von Abendessen, die ich besonders gerne mag: alles auf den Tisch und jeder nimmt sich.
Kochbücher, die bleiben
Eine Rubrik war mir für dieses Magazin besonders wichtig: „Kochbücher, die bleiben“.
Denn ich beschäftige mich nicht nur beruflich mit Kochbüchern. Ich sammle sie, stöbere darin und finde es faszinierend, wie viel sie über die Zeit erzählen, in der sie entstanden sind.
Für die erste Ausgabe habe ich ein ganz besonderes Exemplar aus meinem Regal geholt: Ratgeber für Herd und Haus von Berta Dißmann. Meine Ausgabe ist die 15. Auflage, erschienen im Verlag von Alwin Huhle in Dresden, vermutlich 1928.
Fast 100 Jahre Küchenwissen.
Und beim Blättern merkt man, wie sehr sich unser Küchenalltag verändert hat – und gleichzeitig, wie vertraut manche Gedanken heute wieder wirken.
Ich glaube, genau deshalb liebe ich alte Kochbücher so sehr: Sie sind ein kleines Stück Küchengeschichte zum Anfassen.
Und dann wäre da noch das Schnittlauchbrot
Diese Seite gehört vielleicht sogar zu meinen liebsten in der ersten Ausgabe.
Denn ich koche wirklich gerne. Aber auch bei mir bedeutet Genuss nicht, dass ich jeden Abend etwas Besonderes kochen möchte.
Gerade im Spätsommer kann ein gutes Brot, Butter und viel Schnittlauch vollkommen ausreichen. Vielleicht noch ein Glas Wein und ein Kochbuch zum Blättern dazu.
Das Brot muss übrigens auch nicht selbst gebacken sein.
Manchmal ist Genuss so einfach – sich aus einem Schnittlauchbrot einen schönen Abend zu machen.
Und eigentlich fasst dieser Satz ziemlich gut zusammen, was ich mit der Gerichte Werkstatt weitergeben möchte.
Hol dir die erste Ausgabe
Gerichte Werkstatt – Das Magazin · Ausgabe 01 · Spätsommer 2026 ist jetzt da.
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Gerichte Werkstatt – Das Magazin Ausgabe 01
Mach dir einen Kaffee oder Tee und komm ein bisschen mit in die Werkstatt.
Susann



